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BeitragVerfasst: Sa Apr 18, 2015 3:09 pm 
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Registriert: Mi Jan 14, 2009 1:22 pm
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Wohnort: Bremen
Ich selbst sehe ja Navigationssysteme allmählich als vom Smartphone abgelöste Technik an.
Zumindest teilweise, denn was etwa im geschlossenen PKW mit dort vorhandener Stromversorgung so gängig ist, bekommt auch ein Smartphone fertig.
Auf dem Motorrad und viel mehr noch auf dem Fahrrad klappt das nicht ganz so problemlos.
Hier ist im Sommer kaum mit Schatten zu rechnen und an den meisten Fahrrädern steht auch keine dauerhafte Stromversorgung zur Verfügung. Vom Kabelsalat dafür mal ganz zu schweigen.

Wie gut so ein Smartphone in praller Sonne ablesbar ist, kennt mittlerweile sicher schon fast jeder, nämlich praktisch überhaupt nicht.
Ich habe ständig das Problem, den von der Post per SMS übermittelten Code lesen zu können, während ich vor der Packstation in der Sonne stehe und meine Sendung abholen will.

Der Kartenansicht folgen zu können, während ich auf dem Rad in Bewegung bin, mag da illusorisch sein.
Also kaufte ich mir für die demnächst wieder anstehenden, längeren Radtouren, ein "richtiges" Navi.

Obwohl mir die bescheidene Ablesbarkeit des Handys schon bekannt war, montierte ich zwecks Vergleich mein Lumia 530 in eine wasserfeste Fahrradhalterung von Topeak, dem "Smartphone DryBag 5-Zoll".
Hersteller und Modell des Smartphones spielen für den Vergleich übrigens kaum eine Rolle. Im Gegenteil.
Teurere Modelle mit höher auflösenden Displays sind sogar noch Lichtempfindlicher.
Die Kunststoffhülle macht das Display zwar auf den Fotos etwas weniger gut ablesbar, jedoch ist das vor allem ein Spiegelungseffekt der nicht völlig planen Oberfläche. In Natura spielt es kaum ein Rolle, ob man mit oder ohne Schutztasche aufs Display schaut.

Hier mal die ersten Bilder.
Zunächst einmal das Setup, auf der rechten Seite des Lenkers der Mio Cyclo 310, links das Smartphone. Auf dem frontal aufgenommenen Foto ist demzufolge links das Navi und rechts das Handy.
Bild
Die folgenden drei Fotos wurden in direktem Sonnenlicht und mit abgeschalteter Bildschirmbeleuchtung aufgenommen.
Das sind dann wie folgt aus.
BildBildBild

Wie sie sehen, sehen sie nichts - auf dem Smartphone. Das Cyclo ist passabel ablesbar.
Das liesse sich sogar noch verbessern, indem man das Farbschema der Kartenansicht verändert, was direkt in den Geräteeinstellungen möglich ist. Da gibt es auch noch bessere Einstellungen wie beispielsweise "Sands", das etwas blassere Farben für Bodenbeläge nutzt und so den Kontrast zu den Wegelinien erhöht.

Jetzt mal mit eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung auf jeweils höchster Stufe und immer noch in praller Mittagssonne.
BildBild

Jetzt ist auf dem Smartphone zwar etwas zu erkennen, aber eher schwach und eigentlich auch nur dort, wo Kamera und Fotograf einen schmalen Schatten warfen. Bei dauerhaft aktivierter Beleuchtung und aktiver Navigation würde dem Smartphone allerdings auch schon nach rund 3 Stunden der Batteriestrom zur Neige gehen. Telefonieren oder Onlineverbindungen sollte man dabei gleich ganz vergessen.
Für eine Radtour wäre das nun wirklich zu wenig oder sie fiele so kurz aus, das man wohl auf ein Navi gut hätte verzichten können.
Der Cyclo ist eine Spur heller geworden. Den Einfluss der Hintergrundbeleuchtung sieht man zwar geringfügig, jedoch reflektiert das Display mehr Sonnenlicht als es eigene Beleuchtung abstrahlt.
Ganz nutzlos ist eine (etwas abgeschwächte) Hintergrundbeleuchtung beim Navi allerdings trotzdem nicht.
Sobald man in den Schatten fährt, wird das Display ohne Beleuchtung natürlich etwas dunkler. Das kann eine zusätzlich aktivierte Beleuchtung ausgleichen.

Zu guter Letzt daher noch ein Bild im Schatten eines Bäumchens. Das Smartphone ist am Rande zu erkennen. Auf ein separates Foto habe ich verzichtet. Es ist natürlich besser zu erkennen. Aber wie schon gesagt, ist die Dauerbeleuchtung hier nicht sehr lange aufrecht zu erhalten.
Bild

Auch hier wieder die Beleuchtung auf Höchststufe. In diesem Modus würde der Cyclo 310 etwa 10 Stunden Laufzeit erreichen. Schon bei reduzierter Helligkeit oder zeitgesteuerter Abschaltung der Beleuchtung lassen sich noch ein paar Stunden mehr heraus kitzeln. Displaybeleuchtung aus und Bildschirm nach ein paar Sekunden abschalten lassen, macht etwa 14 Stunden Nutzung möglich.

Demnächst folgt noch ein kleiner Beitrag über die Routenberechnung mit den vorinstallierten Karten von OSM und Teleatlas.

_________________
Viele Gruesse
Alois


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